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1972 | geboren in Mödling / NÖ |
1992 - 1995 | Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Bildnerische Erziehung |
1993 - 1995 | Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Textiles Gestalten |
1995 - 2001 | Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, Meisterklasse Textil, Prof. PERSSON |
2001 | Diplom, Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur |
seit 2001 | als selbständige Künstlerin tätig |
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Ich würde mich über Ihren Besuch bei der "Wohnen & Interieur" Messe in Wien vom 12. bis 20.3.2011 sehr freuen.
Öffnungszeiten :
Samstag bis Samstag 10 - 18 Uhr
Sonntag 10 - 17 Uhr
Messe Wien, Trabrennstrasse, 1020 Wien
Halle D Stand D0312 zusammen mit "Decorating Company Wildling"
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| ZU DEN TAPISSERIEN |
Tapisserie: (franz.), Wand - bzw. Bildteppich, Gobelin
Durch das Verkreuzen zweier Fadensysteme (Kette und Schuß) und der Verwendung verschiedenfärbiger Garne entstehen gewebte Bilder. Im Unterschied zur Malerei entsteht bei der Tapisserie der Bildträger gleichzeitig mit dem Bild.
Die Kunst der Tapisserie bzw. Bildweberei hatte ihre Blütezeit im 15. und 16. Jh, an königlichen Höfen erfüllten sie ästhetische und politische Ansprüche der Wandmalerei und hatten zusätzlich durch ihr Material eine wärmende und schalldämpfende Wirkung. Heutzutage versteht sich die Tapisserieweberei als autonome Kunstform und fasziniert Menschen durch ihre charakteristischen, einzigartigen und detailreichen Schattierungen, durch die Größe und durch ihre den Raum beherrschende Wirkung.
Am Anfang eines jeden Wandteppichs steht eine Bildidee, die mehr oder weniger viel Zeit benötigt, bis sie Gestalt annimmt. Thematisch gesehen sind es die kurze Zeitspannen zwischen Tag und Nacht mit ihren zwielichtigen Gestalten und einzigartigen Lichtstimmungen, denen ich dabei meine Aufmerksamkeit widme.
Mit der Zeichnung in den Händen mache ich mich nun auf Materialsuche, der Webstuhl wird vorbereitet und die Kettfäden auf die richtige Länge und Anzahl gebracht. Als Material nehme ich meist dünnfädige Wolle und für spezielle Effekte ein Garn aus einem anderen Material, z.B. Viskose oder Metallgarn. Die Wolle wird selbst gefärbt, in mehreren verschiedenen Farbtönen und oft auch mehrmals hintereinander. Bis man mit dem Weben beginnen kann, vergehen so mehrere Tage. Beim Weben schließlich werden mehrere Wollfäden zu einem Schussfaden kombiniert. Durch das Ineinander- und Übereinander-legen dieser verschiedenfärbiger Schussfäden entstehen die Farbabstufungen und Schattierungen. Je nach Größe und Detailreichtum verbringt man Wochen bis Monate vor dem Webstuhl, bis das Werk getan ist und vom Webstuhl genommen wird. Da ich während der Arbeit immer nur einen kleinen Teil des bereits Gewebten sehe, ist es ein sehr spannender Moment, die Tapisserie vom Webstuhl zu nehmen und sie zum ersten Mal als Ganzes zu erfassen.
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| ZU DEN ZEICHNUNGEN |
Die Zeichnung ist für mich wichtige Grundlage und gleichzeitig kurzweiliger Ausgleich zu den Wandteppichen, die eine monatelange Arbeitszeit erfordern. Die Figuren und Formen werden durch das schichtweise Übereinanderlegen von Bleistift- und Buntstiftschraffuren auf dem Weiß des Papiers herausgearbeitet. Ein Zuviel an Farbe wird mit Wasser und Pinsel wieder entfernt, Schraffuren werden erneut darüber gelegt, solange bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht ist.
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Kontakt :
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